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Vielleicht sind Sie ja zufällig auf diese Seite gekommen und wollen gleich wieder weg. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und folgen Sie thüringer Kindern und Jugendlichen auf den Spuren des großen Bauhaus- Künstlers, Malers und Graphikers Lyonel Feininger... Pleinairarbeit

Zwischen der alten Residenzstadt Weimar und der Universitätsstadt Jena gelegen, erstreckt sich unser beschauliches Dorf Mellingen. Die ländlich einfache Architektur faszinierten den Bauhausaktivisten Lyonel Feininger derart, dass er wiederholt nach Mellingen kam, um diese pittoreske Idylle in seinen Bildern festzuhalten.

Im Sommer Jahres 2001 wurde im alten Mellinger Schulgebäude die erste Kinder- und Jugendgalerie "Auf Feiningers Spuren" in Thüringen eröffnet. Die dort gezeigten kleinen Kunstwerke sind ausnahmslos Ergebnis der künstlerisch kreativen Tätigkeit von Kindern und Jugendlichen, welche sich seit 1989 alljährlich im Rahmen des, mittlerweile traditionellen Schülerpleinairs, im wahrsten Sinne des Wortes auf Feiningers Spuren begeben. Das Spektrum der Arbeiten reicht dabei von Zeichnungen und Aquarellen über Radierungen und experimentelle Drucktechniken bis hin zu abstrakten, bizarr geformten Modellen und Gegenständen.

Mit dem Ziel, kunstpädagogische und kulturelle Aktivitäten in Mellingen und im öffentlichen Raum, die der Erhaltung und Erweiterung der Galerie dienen, zu fördern, gründeten am 8.10.2001 zunächst 8 engagierte Personen den Verein „Kinder- und Jugendgalerie ’Auf Feiningers Spuren’ Mellingen e.V.

Wichtiges Anliegen des Vereins ist es, neben der Gestaltung eines lebendigen Galeriebetriebes in Form thematisch wechselnder Ausstellungen und kultureller Veranstaltungen, die Veranstalter und Organisatoren des Mellinger Schülerpleinairs durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen und die vorhandenen Interessengemeinschaften zusammenzuführen. Zu diesem Zweck soll eine Vielzahl von Mitgliedern aller Altersgruppen gewonnen werden. Aber auch Firmen und Institutionen können sich in die Arbeit des Vereins einbringen. Folgerichtig Zählen zu den bislang 16 Mitgliedern auch beide Mellinger Schulen und die Gemeindeverwaltung des Ortes.

Eine Unterstützung durch  private Wirtschaftsunternehmen wurde dem Verein von verschiedenen Seiten in Aussicht gestellt. Hierbei stößt die Möglichkeit, befristete Ausstellungen in den Kunden- und Bürobereichen der Firmen aus dem Bestand der Galerie zu organisieren, auf reges Interesse.

Die anspruchsvolle und Zielsetzung lässt sich bei allem Engagement der Mitglieder und Förderer  nur bei fachkundiger Begleitung  realisieren. Besonderes Gewicht messen wir daher den engen Kontakten zum Institut für Kunst der Universität Erfurt bei.

Die Förderung kunstpädagogischer Tätigkeit im Sinne Feiningers und deren lebendige Verquickung mit regionalem Kulturgut, soll durch die Arbeit des Vereins eine stärkere öffentliche Resonanz erfahren. 

Letzte Aktualisierung ( 27.11.2008 )